Der 19-jährige Ahmad Mhemed stammt aus Al-Qamischli, einer Stadt im Nordosten Syriens, die etwa 800–900 km von Damaskus entfernt liegt – eine Strecke, die auf der Straße etwa 12 bis 14 Stunden dauert. Er hat diese lange Reise auf der Suche nach einer 3D-gedruckten Prothese unternommen.
Im vergangenen Dezember erlitt Ahmad bei seiner Arbeit als Tischler einen schweren Unfall. Ein Stromschlag führte zu Komplikationen, die die Amputation seines linken Beins unterhalb des Knies zur Folge hatten.
Dies wird Ahmads erste Prothese sein – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Wiedererlangung seiner Unabhängigkeit. Als eines von sechs Geschwistern – vier Brüder und eine Schwester – trägt er ein starkes Verantwortungsgefühl dafür, seine Familie zu unterstützen. Mit seiner neuen Prothese hofft Ahmad, wieder arbeiten zu können, sein Handwerk wieder aufzunehmen und für diejenigen zu sorgen, die auf ihn angewiesen sind.
Jeder Patient erhält:
1) Beurteilung
2) 3D-gedruckter Schaft und Prothesen
3) Spezielle Physiotherapie zur Beurteilung und Nachsorge je nach Bedarf des Patienten
4) Laufende Pflege
5) Ganzheitliche Pflege mit Hausbesuchen zur Kontrolle der Patienten.